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Damit alle auch mal einen kleinen Einblick von meiner Heimatstadt Essen bekommen, hier mal einige Bilder von unserem Stadtteil Essen-Borbeck, zu dem wir "Gerscheder" auch gehören
Hier haben wir zunächst einen Marktplatz von Essen-Borbeck...wir haben nämlich zwei davon
im rechten Hintergrund sieht man schon ein Stückchen von unserer St. Dionysius-Kirche
Ein kleiner Auszug aus der Geschichte dieser Kirche......... 1840 wurde der bisherige Vikar von Borbeck Johann Joseph Legrand zum Pfarrer ernannt. Bald wurde ihm klar, dass bei der wachsenden Bevölkerungszahl eine Renovierung oder ein Ausbau des nun schon 700jährigen Gotteshauses nicht reichte. Die Errichtung eines neuen, erheblich geräumigeren Gotteshauses war unumgänglich. Der Neubau der dritten Dionysiuskirche entstand in den Jahren 1862/63. Eine hölzerne Notkirche wurde in der Neubauzeit 1861 in der Nähe des heutigen Germaniaplatzes errichtet. Im Jahre 1942 verlor die Kirche ihre Bronzeglocken, die zu Kriegszwecken abmontiert und eingeschmolzen wurden. Am 25. Oktober 1944 wurde die Kirche durch Bomben schwer getroffen. Das ganze Kirchenschiff wurde zerstört. Der Wiederaufbau zog sich bis zum 29. April 1951 hin. Am 18. Dezember 1988 wurde die Dionysiuskirche 125 Jahre alt (1863-1988). 1990 wurde der Kirchplatz neugestaltet. Die Kirche wurde vom 1. Juni 1992 - 1. November 1992 renoviert und umgestaltet. ....................................................................................................... Zur Weihnachtszeit gibt es immer einen kleinen Weihnachtsmarkt, mit einem Kalenderhaus. Hinter jedem Türchen versteckt sich für jeden Tag bis Heiligabend, ein Geschenk für die Bürger, die natürlich extra ein Los dafür kaufen müssen.
Ebenfalls zu Essen-Borbeck gehört unser schöner Schloßpark mit dem Schloß Borbeck
und einem schönen Teich drumherum.
Hier etwas zur Geschichte vom Schloß Borbeck..... Das von einer stattlichen Parkanlage umgebene Schloß Borbeck gilt als ein charakteristisches Beispiel nordwestdeutscher Wasserburgen aus der Renaissancezeit. Seine Baugeschichte zählt in ihrer Mannigfaltigkeit und Bewegtheit, aber auch in ihrer Ungeklärtheit zu den interessantesten Beispielen der Essener Baudenkmäler. Der Turm von Schloß Borbeck gehört zu den ältesten Zeugnissen Borbecks. Der quadratische und mit Kellerverlies und Dachboden wohl mehr als dreigeschossig angelegte Vierkantturm datiert aus dem 14./15. Jahrhundert. Ursprünglich diente er als Wachturm, teilweise auch als Gefängnis Bekannt ist, dass im Zusammenhang mit dem Bauernsturm von 1662 Bürgermeister Leimgardt von Essen sowie der Stadtschreiber Krupp hier inhaftiert waren. Heute bietet Schloß Borbeck als Kulturzentrum den Besuchern Konzerte, Lesungen, Kunstausstellungen sowie ein breit gefächertes Kurs- und Unterrichtsangebot in Musik, Tanz und bildender Kunst. Demnächst gibt´s dann hier vielleicht noch mehr Bilder unserer schönen Stadt Essen!
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